Metalldetektoren & Golddetektoren

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Metalldetektor – Ratgeber

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Ein Metalldetektor hat in erster Linie die Aufgabe, verborgene Metallteile zu lokalisieren. Diese können sich sowohl im Erdreich als auch im Wasser befinden.

In diesem Leitfaden erfahren Sie, worauf es bei der Metallsuche ankommt, warum dieses Hobby so populär geworden ist und was Sie brauchen, um direkt loszulegen.

Warum suchen Menschen nach verborgenen Metallen?

Fangen wir mit einer einfachen Frage an: Warum suchen Menschen nach verborgenen Metallen und was ist so aufregend dabei?

Dafür gibt es verschiedene Gründe, die häufigsten dürften sein:

  • Die Liebe zur Geschichte: Der Nervenkitzel, etwas in den Händen halten zu können, das seit Hunderten von Jahren nicht mehr das Licht der Welt erblickt hat.
  • Sammelleidenschaft: Die Liebe zum Sammeln von Münzen, seien es ganz alte Silbermünzen oder neuere Münzen wie z.B. die Reichsmark.
  • Aktivität im Freien und in der Natur. Ob Sie es glauben oder nicht: Metallsuche kann eine fantastische Form der Übung sein.
  • Finanzielle Gründe: Der Gewinn durch den Verkauf der Funde wie Gold- / Silberschmuck oder sogar Goldnuggets.

Wenn man sich in Metallsucher-Kreisen umhört, stellt man fest, dass tatsächlich nur wenige von ihnen auf finanziellen Gewinn aus sind. Die eigentlichen Funde und ihre Geschichte sind oft viel bedeutungsvoller, als ein paar extra Euros in der Tasche.

Metalldetektoren können auch extrem süchtig machen – vor allem, wenn Sie Relikte aufdecken, die Hunderte von Jahren alt sind.

Metalldetektor für Einsteiger

Schauen wir uns zunächst die Ausrüstung an, die sie für eine erfolgreiche Suche benötigen werden. Anschließend geht es um die wichtigsten Merkmale eines Metalldetektors für Einsteiger.

Wer sich zum ersten Mal auf Schatzsuche begeben will und nicht sicher ist, ob ihm dieses neue Hobby überhaupt liegt, dem empfehlen wir einen der folgenden Metalldetektoren für Einsteiger:

All diese Metalldetektoren bewegen sich im Preisbereich von 150 € bis 700 € und sind vollkommen ausreichend, um in die Welt der Metallsuche einzutauchen.

Während es für den fortgeschrittenen Anwender eine schier endlose Menge an Zusatzausrüstung gibt, sollte dem Anfänger ein einfacher, solider Metalldetektor genügen.

Die wichtigsten Begriffe

Im Bereich der Metallsuche und Metalldetektoren gibt es eine Menge an Begriffen, die von den Herstellern verwendet werden, um die Merkmale der Geräte zu beschreiben.

Hier sind die grundlegenden Begriffe, die Sie für den Kauf eines Einsteiger-Metalldetektors wissen müssen. Jeder dieser Begriffe verdient eigentlich seinen eigenen Beitrag, deshalb werden wir hier die Dinge kurz und einfach halten.

Diskriminierung

Wie der Name schon besagt, finden Metalldetektoren alle Arten von Metallen. Aber wer möchte Dinge wie Kronkorken, Getränkedosen oder Alufolie ausgraben?

Diskriminierung bezeichnet, vereinfacht gesagt die Fähigkeit, bestimmte Arten von Metallen aufgrund ihrer Leitfähigkeit auszuschließen.

Wenn Sie beispielsweise nur an Münzen interessiert sind (Münzen haben eine hohe Leitfähigkeit), können Sie mit der Einstellung der Diskriminierung auf Ihrem Detektor die meisten anderen Ziele mit geringer Leitfähigkeit ignorieren lassen.

Diese Funktion ist besonders wichtig bei der Jagd in stark vermüllten Gebieten wie z.B. öffentlichen Parks oder Stränden.

Notch

Notch ist eine Form der Diskriminierung, die es Ihnen erlaubt, die Art von Metall auszuwählen, die Sie akzeptieren oder ablehnen möchten.

In dem obigen Diskriminierungsbeispiel, wo wir nur Münzen finden wollten, würde Notch uns die Fähigkeit geben, nur kleinere Münzen (wie z.B. Groschen) zu finden.

Diese Funktion ist sehr nützlich, wenn Sie genau wissen, nach welchen Metallen Sie suchen.

Digitale Ziel-ID

Diese Funktion gibt es in vielen verschiedenen Formen, aber nur zwei davon sind bei den Einsteiger-Geräten zu finden:

  • Notch-ID
  • Nummer-ID

Anhand der Notch-ID findet der Metalldetektor Objekte, die in eine vorausgewählte Kategorie fallen. Die Kategorie basiert auf Größe und Leitfähigkeit einer Metallsorte. Notch ID (Notch Discrimination) steht z.B. dem Garrett ACE 300i zur Verfügung.

Die Nummer-ID ist eine bessere Form der Notch-ID und wird normalerweise auf einer Skala von 1-99 dargestellt. Dies ermöglicht eine viel genauere Identifizierung von Zielen.

Schwach leitende Objekte und ihre Signale befinden sich im Bereich von 0 bis 30, während gut leitende Objekte zwischen 30 und 99 zu finden sind.

Mit etwas Übung werden Sie Ihr Ziel damit identifizieren können, bevor Sie es ausgraben.

Ground Balance

Dinge wie Eisen oder Salz können Ihren Detektor verrückt machen und zu vielen Falschsignalen führen.

Ground Balance ist eine Funktion, die es Ihrem Gerät ermöglicht, die genauen Bodenbedingungen zu lesen und die unerwünschten Bodensignale zu löschen. Dadurch können Sie Ziele viel besser identifizieren.

Ground Balance ist gleichzeitig eine der verwirrendsten Eigenschaften/Begriffe für Anfänger. Ein Grund dafür ist, dass es verschiedene Arten von Ground Balance (Bodenausgleich) gibt: Preset, Automatisch, Manual.

Preset Ground Balance

Das ist die Einstellung, die Sie bei den meisten Einsteigermaschinen finden werden.

Die Einstiegsdetektoren sind, wie Eingangs erwähnt, für den durchschnittlichen Benutzer konzipiert.

Die voreingestellte Bodenbalance ist deshalb auch für durchschnittliche Bodenbedingungen gedacht, ohne die Fähigkeit, sich im laufenden Betrieb an andere Bedingungen anzupassen.

Automatische und manuelle Ground Balance findet man normalerweise nicht bei Metalldetektoren der Einstiegsklasse.

Mit diesen Funktionen kann der Detektor die Bodenbedingungen in Echtzeit ablesen und sich entsprechend anpassen.

Wenn Sie in einem Gebiet mit schwierigen Bodenbedingungen suchen möchten, benötigen Sie einen Metalldetektor mit automatischen oder manuellen Bodenausgleich.

Empfindlichkeit

Mit dieser Einstellung kann der Detektor die Tiefe, mit der er ein Signal zurückgibt, erhöhen oder verringern.

Ihr Ziel sollte immer sein, mit größtmöglicher Empfindlichkeit (für maximale Tiefe) zu arbeiten.

Dies ist jedoch aus verschiedenen Gründen nicht immer möglich.

Hier sind nur ein paar:

  • Stark mineralisierter Boden
  • Stromleitungen
  • Radiowellen
  • Elektrische Interferenzen

Wenn Sie Ihren ersten Metalldetektor kaufen, nehmen Sie ihn aus der Schachtel und montieren ihn in einem geschlossenen Raum.

Halten Sie ihn hoch über dem Kopf und hören die Vielzahl an elektrischen Interferenzen, die normalerweise in einem bewohnten Haus vorliegen.

Beginnen Sie Ihre Metallsuche immer mit maximaler Empfindlichkeit und arbeiten sich langsam nach unten, bis der Anteil der Interferenzen erträglich wird.

Frequenz

Frequenz ist vereinfacht gesagt die Häufigkeit, mit der ihr Metalldetektor Signale in den Boden sendet.

Frequenz ist ein Merkmal, über den viele Anfänger grundlos besorgt sind. Sie denken, dass 7 kHz besser als 6 kHz sind.

Die Realität ist, dass es keinen wirklichen Unterschied zwischen 5 und 10 kHz in der Leistung gibt. Alle Einstiegsdetektoren befinden sich in diesem Bereich.

Mit der Frequenz sollten Sie sich erst dann ernsthaft beschäftigen, wenn Sie auf der Suche nach High-End-Metalldetektoren sind.